20150515/SZ/KHR:"Ich wünsche mir, dass Pep bleibt"

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15. Mai 2015, 18:45 Uhr

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge verteidigt Trainer Guardiola gegen aufkommende Kritik.

Interview Von Klaus Hoeltzenbein und Christof Kneer

Herr Rummenigge, als der FC Bayern im Rückspiel gegen den FC Barcelona nach sieben Minuten in Führung ging: Haben Sie da plötzlich ans Wunder geglaubt?

Karl-Heinz Rummenigge: Geglaubt? Gehofft vielleicht. Mein Umfeld auf der Tribüne ist oft emotional, ich bin da eher Realist. Das dritte Gegentor im Hinspiel war das entscheidende. Dieses 3:0 hat Barcelona geholfen, die Sache hier in München relativ gelassen anzugehen.

Trainer Pep Guardiola sagt: Was die Elf in dieser Saison geleistet hat, war wichtiger als das, was sie vorige Saison geleistet hat - obwohl sie da das Double und den Weltpokal gewann. Sehen Sie das auch so?

Ich habe vor der Saison gesagt: Unser Ziel in der bekanntlich schwierigen Nach-WM-Saison ist es, Meister zu werden und in den anderen Wettbewerben eine gute Rolle zu spielen. Das haben wir erreicht - trotz endloser Verletzungsprobleme. Ich bin mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden.

Im Bayern-Umfeld sehen das nicht alle so.

Ich weiß ja, dass das so genannte mediale Umfeld uns neuerdings nur noch am Triple von2013 misst. Das haben wir in 115 Jahren trotzdem erst ein einziges Mal gewonnen. Das vergessen Einige.

Das Umfeld hinterfragt nach dem zweiten Halbfinal-Aus in der Champions League auch die Taktik des Trainers. Es geht um Fragen wie: Musste die Elf nach dem 0:1-Rückstand in Barcelona oder nach der 1:0-Führung in München so offensiv verteidigen? Wurde da fahrlässig eine gute Ausgangsposition aufs Spiel gesetzt?

An solchen Debatten beteilige ich mich nicht. Wir haben einen hoch qualifizierten Trainer, zu dem ich volles Vertrauen habe.

Aber überfordert er mit seinem offensiven Verteidigen nicht manchmal die Kultur des FC Bayern, der bei aller Sturmprominenz immer auch ein stabiler und zäher Katsche-Schwarzenbeck-Verein war?

Ich registriere in einigen Medien einen gewissen Anti-Guardiola-Trend. Mit der Stimmung in unserem Verein hat das aber rein gar nichts zu tun. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Mann! Ich bin im steten Austausch mit unseren Schlüsselspielern, die bestätigen meine Meinung vom ersten Tag an: dass wir uns im Vorstand glücklich schätzen dürfen, einen Trainer mit einem derart präzisen Plan zu haben. Auch unsere Mannschaft ist sehr glücklich mit ihm.

 

Herr der Arena: Karl-Heinz Rummenigge, 59, ist seit dem Jahr 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München.

(Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Beim Streit zwischen dem Trainer und dem ehemaligen Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt haben Sie Partei für Guardiola ergriffen. Nach dem 1:3 in Porto sollen Sie das Medizinressort für die Niederlage verantwortlich gemacht haben.

Es gibt ein Kabinengeheimnis, ich kann da nichts nach draußen geben, nur so viel sagen: Natürlich waren wir nach diesem Spiel nicht gerade bester Laune.

Ein paar Verletzungsgeschichten wirken etwas mysteriös. Viele Leser rufen an und fragen: Was hat Franck Ribéry eigentlich?

Es gibt nicht nur ein Kabinen-, sondern auch einen Arztgeheimnis, das bitte ich Sie auch im Fall Ribéry zu respektieren.

Ribéry hat sich im Spiel gegen Donezk verletzt, es hieß: drei bis vier Tage Pause. Das ist jetzt acht Wochen her.

Manchmal ist es eben nicht so einfach mit den Diagnosen.

Und Holger Badstuber? Diagnostiziert wurde ein Muskelsehnenriss, mit dem er angeblich noch spielte. Wie geht das?

Bei Holger ist der zuvor operierte Muskel an einer anderen Stelle gerissen, und zwar beim Heimspiel gegen Porto. Wenn Sie die Details unserer Verletztenakten kennen würden, dann würden Sie auch die Gedanken- und Emotionswelt des Trainers besser verstehen. Er musste gegen Barcelona einen hohen Preis bezahlen.

Manche Kritiker machen das Ausscheiden aber genauso an der Taktik des Trainers fest. Was entgegnen Sie denen, die es befremdlich finden, dass der Trainer dreimal pro Spiel das System wechselt?

Genau dieses Argument ist doch schon mal interessant. In der ersten Pep-Saison hatten wir die mediale Diskussion: Der kann nur ein System! Ballbesitz, Tiki-taka, wie immer das auch genannt wurde. Jetzt stellen einige fest: Hoppla, der spielt mal Dreierkette, mal Viererkette. Das zeigt doch nur eines: Dieser Trainer ist extrem flexibel, und er macht sich extrem Gedanken darüber, wie er die Elf auf- und einstellt. Er erfüllt alle Kriterien, die wir an einen guten Trainer richten.

Staunen Sie nicht selbst, wenn Ihr Trainer in Barcelona mit einer riskanten Dreierkette beginnt und dann nach 15 Minuten wieder auf Viererkette umstellt?

Jeder hat gesehen, dass die Dreierkette in diesem Moment ein gewisses Problem hatte, und dann ist es doch richtig, wenn der Trainer umstellt. Das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. Das wird in Deutschland oft etwas eindimensional gesehen.

Wie meinen Sie das?

"Bis auf Thiago hatte Guardiola bisher keinen Wunsch. Das haben wir auch schon anders erlebt." Zum Beispiel bei Louis Van Gaal (r.).

 (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. In Hannover hat Guardiola Dante nach 30 Minuten ausgewechselt. In Deutschland ist er dafür kritisiert worden: Wie kann man einen armen Kerl so vorführen! Wissen Sie, was die Gazzetta dello Sportgeschrieben hat? Sie schrieb: "Pep hat das Spiel gewonnen."

Was sagt Ihnen das?

Das sagt mir, dass das Spiel in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich betrachtet wird. Hierzulande werden mir zu viele Geschichten rund ums Spiel diskutiert. In anderen Ländern wird das Spiel vielleicht etwas strategischer betrachtet. Da begreift man es als Stärke, wenn ein Trainer mit einem Eingriff das Spiel verändert. Ich finde es richtig, dass unser Trainer aktiv coacht.

Gerade erst hieß eine Meldung: Manchester City will Guardiola. Sofort.

Es ist kein Zufall, dass Pep zu den begehrtesten Trainern gehört. Glauben Sie mir: Wenn Pep irgendwann mal "Ich mache jetzt etwas Neues" sagen wird, stehen sofort 15 Topklubs Schlange. Bitte nicht vergessen: Er hat in zwei Jahren bei uns fünf Titel gewonnen. Ich glaube, dass das sogar einen Rekord für unseren Verein darstellt.

Guardiola hat gerade erklärt, er werde das nächste Jahr hier bleiben, aber er hat sich demonstrativ nicht weiter festgelegt als bis Sommer 2016. Müssten Sie ihn - um Unruhe zu vermeiden - nicht bald zu einer Vertragsverlängerung überreden?

Was heißt demonstrativ nicht festgelegt? Wir haben eine klare Verabredung. Wir haben im Januar vereinbart, dass wir in der zweiten Jahreshälfte 2015 über seine Zukunft sprechen. Dabei bleibt es. Und meine Meinung kennt er: Ich wünsche mir, dass er bleibt.

Aber kann man seriös die Zukunft planen, wenn man nicht weiß, welcher Trainer den Kader in der Zukunft trainiert?

Kaderplanung läuft nicht so, wie das in der Öffentlichkeit immer diskutiert wird. Ich höre immer: Bayern muss jetzt schon den Kader für die kommenden Jahre planen. Aber wir sitzen hier nicht an der Playstation und spielen Fifa 2015. Eine seriöse Kaderplanung macht man für eine Saison, nicht für drei und nicht für fünf Spielzeiten. Diese Fünf-Jahres-Pläne sind schon in der UdSSR schief gegangen.

Viele Experten sagen aber: Der Kader mit den Ü-30-Spielern Alonso, Ribéry, Robben, Lahm, Schweinsteiger und Dante wird allmählich zu alt, da muss man schon mal perspektivisch transferieren.

Der FC Bayern hat einmal, 1991 war das, einen großen Fehler gemacht. Damals wurde der komplette Kader verjüngt mit Spielern wie Michael Sternkopf. Klaus Augenthaler wurde in Rente geschickt. Und was passierte? Das stabile Gerüst mit Spielern, die deutscher Meister und Weltmeister geworden waren, war weg.

"Wir wissen und jeder weiß, was Spieler wie Schweinsteiger und Alonso für Bayern geleistet haben. Trotzdem machen wir uns Gedanken."

 (Foto: Albert Gea/Reuters)

Einen Umbruch wird es also nicht geben?

Noch einmal: Wir können doch jetzt nicht die Mannschaft planen, die 2018 im Champions-League-Finale stehen soll. Ein Kader muss für eine Saison funktionieren - deshalb ist Pep natürlich in die Planungen eingebunden. Wie übrigens auch Jupp Heynckes 2012 eingebunden war.

Heißt das, dass es mit allen weitergeht, auch mit Dante, mit Xabi Alonso und Bastian Schweinsteiger?

Wir wissen, und jeder weiß, was die genannten Spieler für Bayern geleistet haben. Trotzdem machen wir uns Gedanken.

Wird man dem einen oder anderen vielleicht sagen müssen: Du bleibst wichtig, aber du spielst nicht mehr so oft?

Wir werden mit der notwendigen Sensibilität Entscheidungen treffen.

Wessen Copyright wird der künftige Kader tragen? Entscheiden Sie? Oder Sportvorstand Matthias Sammer?

Das ist bei uns keine Einzelentscheidung. Matthias Sammer erarbeitet mit Pep und unserem technischen Direktor, Michael Reschke, die Vorschläge, die wir gemeinsam prüfen. Ich kann alle beruhigen, die meinen, dass der Verein den Hausschlüssel aus der Hand gibt und sich nur nach den Ideen von Guardiola richtet. Pep respektiert die Kultur des Vereins sehr, er wollte ja genau wegen der Tradition und natürlich auch wegen der Spieler zu uns. Bis auf Thiago hatte er bisher keinen Wunsch. Das haben wir auch schon anders erlebt.

Sie meinen Louis van Gaal.

Gleich beim ersten Treffen sagte er: Lúcio brauch' ich nicht, Demichelis brauch' ich nicht, Luca Toni brauch' ich nicht, und den gerade verpflichteten Gomez brauch' ich auch nicht. Ich brauche Van-Gaal-Spieler!

Edson Braafheid und Danijel Pranjic.

Ja, verstehen Sie? Genau deshalb verstehe ich das Lied nicht, das uns da gerade eingesungen werden soll. Pep ist völlig anders als van Gaal, es gibt keinen Grund für diese Debatte. Da wollen Menschen ein Haar in eine Suppe legen, in der kein Haar ist.

Die Debatte entzündet sich wohl daran, dass so viele Spanier im Kader stehen. . .

. . . ja, aber die Transfers haben nur bedingt mit Pep zu tun. Und schauen Sie sich die Transfers an: Bernat war ein guter Transfer, Xabi Alonso war ein guter Transfer, Thiago war ein sehr guter Transfer, Pepe Reina ist als zweiter Torwart Weltklasse.

Geben Sie uns doch mal einen Einblick in Ihre aktuelle Kaderplanung. Was ist dran an den gehandelten Namen, an Griezmann, Verratti, Gündogan, De Bruyne?

"Nur der Konkurrenzkampf treibt den Preis, so funktionieren Märkte." Rummenigge sieht die Bundesliga im Nachteil, was die TV-Vermarktung angeht.

 (Foto: Cristina Quincler/AFP)

Wenn ich ein großer Amateur wäre, würde ich Ihnen diese Frage beantworten. In den nächsten acht Wochen werden mindestens 43 Namen als Gerüchte in die Landschaft gestreut werden, und ich habe mir vorgenommen, zu keinem etwas zu sagen. Und ich fürchte, ich halte das auch durch.

In welchem Rahmen wird investiert?

Wir werden auf dem Transfermarkt sicher etwas tun. Aber wir stehen nicht unter Druck, denn David Alaba, Franck Ribéry, Arjen Robben, Holger Badstuberund Javi Martínez werden gesund und munter zurückkommen. Ich hätte die Spiele gegen Barcelona gerne mal mit unserer besten Besetzung gesehen. Das einzige Ergebnis, das überflüssig war, war das verlorene Pokalspiel gegen Dortmund.

Der BVB schmerzt mehr als Barcelona?

Gegen Barça waren wir mit unserem reduzierten Kader im Grenzbereich, aber gegen Dortmund haben wir es nur versäumt, das zweite Tor nachzulegen. Dieses Spiel hat mich eine halbe schlaflose Nacht gekostet.

Der Ex-Dortmunder Mario Götze steht gerade schwer in der Kritik. Vom DFB ist er schon verteidigt worden, was tut Bayern?

Auch wir haben die Verpflichtung, Mario zu unterstützen. Man darf nicht vergessen, dass der Bursche noch wahnsinnig jung ist, er muss lernen, mit dem Erwartungshorizont beim FC Bayern zurechtzukommen.

Es heißt, der Spieler würde Ansprache und Zuspruch des Trainers vermissen.

Mario kam zu uns, weil er unbedingt mit Pep Guardiola arbeiten wollte. Wir sind alle hilfsbereit, aber am Ende des Tages ist es auch der Spieler, der die Verantwortung für sich selbst übernehmen muss.

Konkret: Ist Götze auf dem Markt?

Er hat einen Vertrag bei uns. Und mir ist nicht bekannt, dass seine Berater ihn bei einem anderen Verein anbieten.

Götze hat 37 Millionen Euro gekostet. Wird sich der FC Bayern bald an noch höhere Ausgaben gewöhnen müssen?

Ich weigere mich, einen 100-Millionen-Transfer zu machen, nur weil RealMadrid einen macht.

Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen hat jüngst gesagt, Bayern könne sich auch einen 100-Millionen-Transfer leisten.

Meine Herren, Jan Dreesen wollte damit doch nur ausdrücken, dass wir so etwas könnten, theoretisch. Über solche Größenordnungen haben wir intern noch nie diskutiert. Wir wollen nicht jeden Wahnsinn mitgehen, werden nicht dem Herdentrieb folgen. Unsere Philosophie war und ist, mindestens eine schwarze Null zu schreiben. Das wird dieses Jahr wieder gelingen.

 

"Uli macht das sehr gut, mit großem Engagement. Und er ist ein guter Teamplayer." Hoeneß arbeitet derzeit für den Bayern-Nachwuchs.

 (Foto: dpa)

Aber man darf davon ausgehen, dass die 40 Millionen für Javi Martínez nicht lange die Klub-Rekordsumme bleiben werden?

Wir möchten wieder mehr Spieler aus der eigenen Jugend integrieren, aber wir werden auch wieder - wie bei Ribéry, Robben oder Neuer - Stars in die Stadt locken. Und das wird eher nicht preiswerter als früher.

Wie werten Sie das allgemeine Aufrüsten der europäischen Konkurrenz?

Ich sehe bisher nicht, dass das Financial Fairplay den Transfermarkt rationaler gemacht hätte. Und aus England kommt nach den neuesten TV-Verträgen (6,9Milliarden Euro für 2016 bis 2019; Anm. d. Red.) die nächste Welle auf uns zu. Die Bundesliga muss aufpassen, dass sie nicht unter die Transferräder Englands gerät.

Zuletzt haben die Engländer aber nicht allzu schlau transferiert.

Aber wir sollten um Himmels willen nicht denken: Wir sind klug, und die sind blöd. Die Engländer haben viel gelernt, die werden ihr Geld clever einsetzen. Ich bin überzeugt, dass sie international ein großes Comeback feiern werden. Und ich weiß nicht, ob wir da gewappnet sind.

Wie meinen Sie das?

Wir stehen vor einer großen Problematik in Deutschland: Der Pay-TV-Markt wird de facto von einem Monopol beherrscht. Meine Sorge ist: Wenn es uns allen nicht gelingt, dieses Monopol aufzulösen, werden wir uns weiterhin unter Wert verkaufen.

Sie meinen, dass man neben Sky weitere Akteure ins Spiel bringen muss?

Ja, es müssen neue Spieler aufs Feld. Wir müssen doch bei allen Partnerschaften ehrlich bleiben. Nur der Konkurrenzkampf treibt den Preis, so funktionieren Märkte. Deshalb wäre ich sehr dafür, unterschiedliche Pakete für unterschiedliche Anbieter zu schnüren. Wir dürfen uns nicht dauerhaft von einem Monopolisten abhängig machen. Sonst holen wir nicht mal den Rückstand zu den Spaniern oder Italienern auf.

Umso wichtiger wäre es, dass auch bei Bayern wieder mehr Kräfte aus dem Nachwuchs in die erste Elf drängen. Die Talentschule neu aufzustellen, ist quasi zur Chefsache geworden: Es ist jetzt das Projekt von Uli Hoeneß, der als Freigänger wieder beim Klub angefangen hat.

Uli macht das sehr gut, mit großem Engagement. Und er ist ein guter Teamplayer.

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen in Uli Hoeneß' neuem Ressort?

Wir arbeiten an einem Drei-Stufen-Plan. Erstens: Wir bauen das neue Leistungszentrum an der Ingolstädter Straße, da wir an der Säbener Straße aus allen Nähten geplatzt sind. Zweitens: Wir verbessern die Ausbildung. Drittens: Wir müssen im Jugend-Scouting aggressiver und zielstrebiger vorgehen. Wenn früher der FC Bayern gewunken hat, haben sich alle sofort in den Zug gesetzt und sind nach München gefahren. Heute fahren die im Zug auch nach Leipzig und Hoffenheim.

Exemplarisch für Ihre neue Entschlossenheit steht Joshua Kimmich, der erste Zugang für die neue Saison. Für den 20-Jährigen von RB Leipzig, der dem VfB Stuttgart gehört, soll der FC Bayern sieben Millionen Euro überwiesen haben.

Wenn man überzeugt ist, dass einer hier spielen kann, dann muss alles in die Waagschale geworfen werden, was Bayern München zu bieten hat. Und das ist dann hoffentlich ausreichend.

Was glauben Sie: Ist der Umbau der Talentschule das Projekt, mit dem Uli Hoeneß wieder in den Verein hineinwächst?

Wenn ich ihn jetzt sehe, macht er auf mich einen zufriedenen Eindruck. Er ist jetzt wieder hier, bei seiner zweiten Familie. Er macht das mit großem Ehrgeiz, und ich bin überzeugt, dass wir davon am Ende einen Benefit haben.

Welche Perspektive ergibt sich daraus für die Zukunft des einstigen Präsidenten?

Diese Antwort kann nur einer geben, und das ist Uli Hoeneß.


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